Schwarzenberg Trio: Gegengift zum Corona-Blues

Das heimische Ensemble beglückt als Stimmungsaufheller.
CD-Kritik von Christoph Irrgeher in der Wiener Zeitung, 5.4.2021

[…] Überhaupt geht von diesem Album eine belebende Wirkung aus, und darum sei es hier als Gegengift zum grassierenden Corona-Stimmungstief empfohlen. Beethovens frühes Es-Dur-Trio, überhaupt sein op. 1/1, erquickt mit Frühlingsfrische und einem fast schon swingenden Scherzo. Und das op. 49 von Mendelssohn? Steht zwar in d-Moll, ist dennoch ein Gemütsaufheller: Die schwelgerischen Melodien, das Gänsehaut-Andante (Schlussminute!) und das flockige Finale fegen selbst bleierne Existenzsorgen fort. Wobei dies natürlich auch an der Leichtfüßigkeit, der federnden Rhythmik und am kompakten Zusammenspiel des Schwarzenberg Trios liegt.

Hier finden Sie die komplette Rezension.

CD-Rezension: Schwarzenberg Trio

Renate Wagner, Online Merker, 16. März 2021

Drei junge Musiker aus Österreich und Deutschland haben sich zu einer Formation zusammen gefunden, die sich „Schwarzenberg“-Trio nennt. Die Pianistin ist gebürtige Vorarlbergerin, der in Wien geborene Cellist ist dort aufgewachsen, und das Trio gastiert auch oft in Vorarlberg – dennoch ist weder der dortige Ort noch die bekannte Fürstenfamilie Namensgeber. Vielmehr hat man die Bezeichnung vom Schwarzenbergplatz in Wien genommen, wo sich die Formation zum ersten Mal getroffen hat.

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