Biografie

Hanna Bachmann spielt mit großer Musikalität, Kreativität und hohem technischen Können. Ihr feiner Klang und ihre Interpretation zeugen von einer gereiften Persönlichkeit am Klavier“

– Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper &
Chefdirigent der Berliner Philharmoniker

Eine bereits rege Konzerttätigkeit führt die 1993 geborene Musikerin neben ihrer Heimat Österreich regelmäßig auch nach Deutschland, Ungarn, Kroatien, Italien, Großbritannien, in die Slowakei, die Niederlande, das Fürstentum Liechtenstein und in die Schweiz. Besonders hervorzuheben sind dabei ihre Auftritte im Wiener Musikverein, in der Berliner Philharmonie, im Beethovenhaus Bonn, beim dortigen Beethovenfest, wie auch bei Beethoven@home und im Rahmen des Beethoven-Campus. Hanna Bachmann feierte außerdem mehrfache Solo- und Kammermusikauftritte als gern gesehener Gast beim Blüthner-Zyklus Wien und beim ‚Kultursommer.Semmering‘. Des Weiteren war sie als Solistin der Sinfonietta Vorarlberg und beim Bodenseefestival zu erleben.

Konzerte führen sie auch regelmäßig außerhalb Europas: Auf ihr Amerika-Debüt in Mexiko 2018, in dessen Rahmen sie als Solistin mit dem Orquesta Sinfónica de San Luis Potosí unter José Miramontes Zapata auftrat und einen Meisterkurs an der Musikfakultät der renommierten Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) abhielt, folgte 2019 die Wiedereinladung nach San Luis Potosí als Solistin für Clara Schumanns Klavierkonzert. Im selben Jahr führten sie außerdem mit Auftritten in New York, Washington, Ottawa und Quebec eine vielversprechende Tournee in die USA und nach Kanada sowie eine erfolgreiche Konzertreise nach Israel.

Ihre Debüt-CD mit Werken von L. Janáček, L. v. Beethoven, V. Ullmann und R. Schumann erschien im November 2016 beim deutschen Label TYXart. Von der Presse wird ihr ‚erstaunliche Reife‘ und ‚für die Zukunft vielversprechende Perspektiven‘ (Klassik.com) attestiert, ihre Interpretationen werden als ‚pianistisch-musikalisches Versprechen‘ (Glarean-Magazin) hochgelobt.

Ihr zweites Album Plaisanteries u.a. mit Beethovens Diabelli-Variationen widmet sich dem Thema Humor und erschien im Winter 18/19 beim österreichischen Label Gramola.

Zusammen mit Franz-Markus Siegert und Roland Lindenthal bildet Hanna Bachmann das Schwarzenberg-Trio, dessen erstes gemeinsames Album im Frühling 2021 bei Quinton veröffentlicht wird.
Eine musikalische Zusammenarbeit verbindet sie zudem mit Julia Hagen, Dominik Wagner, Maximilian Hörmeyer, Marie Isabel Kropfitsch, Yury Revich und Veronika Blachuta.
Zu ihren Liedpartnern zählen etwa Isabel Pfefferkorn, Corinna Scheurle, Lea Elisabeth Müller, Elsa Janulidu und Angelika Niakan. 

Mit zwölf Jahren wurde die junge Pianistin ans Landeskonservatorium Feldkirch in die Klasse von Ferenc Bognar aufgenommen, bevor sie nach Wien zu Florian Krumpöck wechselte. Ab 2011 studierte die Stipendiatin des Vorarlberger Richard-Wagner-Verbandes bei Pavel Gililov an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie 2015 ihr Bachelor- und zwei Jahre später ihr Master-Studium mit Auszeichnung absolvierte. Zusätzliche künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem von Elisabeth Leonskaja, Elisso Virsaladze, Markus Hadulla und Daejin Kim.

Oktober 2020