Biografie

Hanna Bachmann spielt mit großer Musikalität, Kreativität und hohem technischen Können. Ihr feiner Klang und ihre Interpretation zeugen von einer gereiften Persönlichkeit am Klavier“

– Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper

Eine bereits rege Konzerttätigkeit führt die 1993 geborene Musikerin neben ihrer Heimat Österreich regelmäßig auch nach Deutschland, Ungarn, Kroatien, Italien, Großbritannien, in die Slowakei, die Niederlande, das Fürstentum Liechtenstein und in die Schweiz. Besonders hervorzuheben sind dabei die zahlreichen Auftritte im Beethovenhaus Bonn, beim dortigen Beethovenfest, wie auch bei Beethoven@home und im Rahmen des Beethoven-Campus. Weitere Auftritte führten sie in den Wiener Musikverein und zur Schubertiade Vorarlberg. Hanna Bachmann feierte außerdem mehrfache Solo- und Kammermusikauftritte als gern gesehener Gast beim Blüthner-Zyklus Wien. Beim ‚Kultursommer.Semmering‘ 2017 war sie darüber hinaus gleich vier Mal zu erleben, unter anderem mit Gerti Drassl und Florian Teichtmeister.

2018 gab sie ihr erfolgreiches Amerika-Debüt in Mexiko, in dessen Rahmen sie als Solistin mit dem Orquesta Sinfónica de San Luis Potosí unter José Miramontes Zapata auftrat und zudem eingeladen wurde, einen Meisterkurs an der Musikfakultät der renommierten Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) abzuhalten.

Highlights der Saison 18/19 sind unter anderem ein Konzert mit der Sinfonietta Vorarlberg unter Tibor Bényi, ihr Debüt in der Berliner Philharmonie sowie Konzertreisen nach Großbritannien und in die USA.

Zu ihren Kammermusik- und Liedpartnern zählen unter anderem Angelika Niakan, Isabel Pfefferkorn, Lea Müller, Maximilian Hörmeyer, Roland Lindenthal, Dominik Wagner, Veronika Blachuta und Julia Hagen.

Vielfach bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet, gewann Hanna Bachmann u.a. den ersten Preis beim ‘International Bachelor Piano Award 2015’ in Düsseldorf und erhielt 2017 das Stipendium des Vorarlberger Richard-Wagner-Verbandes.

Ihre Debüt-CD mit Werken von L. Janáček, L. v. Beethoven, V. Ullmann und R. Schumann erschien im November 2016 beim deutschen Label TYXart. Von der Presse wird ihr ‚erstaunliche Reife’ und ‚für die Zukunft vielversprechende Perspektiven’ (Klassik.com) attestiert, ihre Interpretationen werden als ‘pianistisch-musikalisches Versprechen’ (Glarean-Magazin) hochgelobt.

Ihr zweites Album widmet sich dem Thema Humor und erscheint im Winter 18/19 beim österreichischen Label Gramola.

Mit zwölf Jahren wurde die junge Pianistin ans Landeskonservatorium Feldkirch in die Klasse von Ferenc Bognar aufgenommen, bevor sie nach Wien zu Florian Krumpöck wechselte. Ab 2011 studierte sie bei Pavel Gililov an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie 2015 ihr Bachelor- und zwei Jahre später ihr Master-Studium mit Auszeichnung absolvierte. Zusätzliche künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem von Elisabeth Leonskaja, Elisso Virsaladze und Daejin Kim.